Der NÖ Landesfeuerwehrverband veranstaltet in regelmäßigen Abständen die Sprengdienstleistungsprüfung. Diese Prüfung findet in der Disziplin „Bronze“ und „Silber“ statt. Voraussetzung zum Antreten ist der erfolgreich besuchte Sprenglehrgang, dieser muss mindestens 1 Jahr zurückliegen, sowie Mitglied in einer Sprenggruppe.
Eingeführt wurde diese Prüfung zur Weiterbildung bzw. zur Festigung des Erlernten auf dem Gebiet des Sprengwesens. In beiden Prüfungsdisziplinen werden dem Teilnehmer jeweils ein praktischer und ein theoretischer Teil abverlangt.
Im theoretischen Teil in Bronze muss der Teilnehmer 10 Fragen aus vorgegebenen 200 Fragen beantworten. Diese beziehen sich auf Gesetze, Spreng- und Zündmittel und Sprengtechnik. 30 schriftliche Fragen und eine Widerstandberechnung runden den theoretischen Teil ab. Im praktischen Teil wird die Handhabung mit Spreng- und Zündmittel, die richtige Ladungsanbringung und der richtige Ablauf einer Sprengung vom Teilnehmer verlangt.
In der Disziplin Silber werden im theoretischen Teil weitere 10 Berechnungen wie Schlot, Fundament, Fahrbahnplatte, Brunnen usw. verlangt. Das Herzstück ist jedoch eine Berechnung sowohl als „Hausaufgabe“ als auch am Bewerb die Berechnung eines vorgegebenen Objektes. Dabei muss der Teilnehmer einen Sprengplan und Zündschema erstellen und die Ladung berechnen.
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Sprengdienstleistungsabzeichen in
Bronze
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Sprengdienstleistungsabzeichen in
Silber
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